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Podtytuł: Die ausgewählten prosodischen Phänomene im Deutschen, Polnischen und Englischen
Autor/Autorzy: Jakub Dzidek
Ilość stron: 150
Format: 135 x 205 mm
Oprawa: miękka
Miejsce i rok wydania: Wrocław 2024
ISBN: 978-83-65815-73-6
ISSN: 2299-4068
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die ausgewählten prosodischen Phänomene in den polnischen, deutschen und englischen Fernsehfußballberichterstattungen anhand einer Fallstudie komparativ zu untersuchen. In Anbetracht dessen, dass es im Jahr 2022 Fußball-Weltmeisterschaft in Katar stattfand, es gab eine große Gelegenheit, die prosodischen Phänomene in dem sportlichen Bereich näherzubringen. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist das wichtigste Turnier aller vier Jahre und löst selbst enorme Emotionen aus. Sie wird von zahlreichen Fernsehsendern auf der ganzen Welt in Form einer Berichterstattung übertragen, in der die Emotionen von den Kommentatoren noch verstärkt werden. Das ist ein textbildender Teil der Kommentatorarbeit, den die Kommentatoren mithilfe von intentionaler Modulation der Stimme erstellen. Heutzutage wäre es kaum vorstellbar, eine Sportveranstaltung im Fernsehen ohne Schreie von Kommentatoren zu verfolgen. Diese Art von Notwendigkeit ihrer Präsenz bestätigt, dass die prosodischen Erscheinungen ein integraler Bestandteil jeder Fernsehsportberichterstattung sind. Die Änderungen auf der prosodischen Ebene, die von den Kommentatoren vorgenommen werden, zielen darauf ab, eine bestimmte Wirkung auf das Publikum auszuüben. All dies in inhärenter Korrelation mit dem übertragenen Bild und dem, was auf dem Spielfeld passiert. Wenn man den Fußballberichterstattungen in verschiedenen Sprachen folgt, lässt sich feststellen, dass sie sich oft prosodisch voneinander unterscheiden. Infolgedessen soll die Arbeit diese Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten, bei den Parametern: Sprechtempo, Pausenzahl bzw. Pausendauer und Tonhöhe hervorheben. Ausgehend von der Annahme, dass die polnische Fußballberichterstattung sich im Gegensatz zur englischen und deutschen durch geringere Pausenzahl und ein höheres Sprechtempo auszeichnet. Das erweckt später den Eindruck, dass die polnische Version zu viel Text in sich enthält, was die große Tonhöhe in den wichtigen Momenten des Spiels noch betont.
Jakub Dzidek – studierte Germanistik an der Universität Wrocław. Erasmus-Stipendiat an der Universität Stuttgart. Seine Magisterarbeit unter dem Titel „Die ausgewählten prosodischen Phänomene in deutschen, polnischen und englischen Fernsehfußballberichterstattungen während der Weltmeisterschaft in Katar“ verteidigte er im Jahre 2024. Sein wissenschaftliches Interessengebiet umfasst die vergleichende Sprachwissenschaft, insbesondere des Deutschen, Polnischen und Englischen im Bereich der Phonetik, Morphologie und Syntax. Sportliebhaber in all seinen Formen.